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Das Kärntner Brillenschaf ist aus der Kreuzung des alten
Landschafes mit dem Bergamasker und vor allem dem Paduaner
Seidenschaf hervorgegangen und war bis zum Beginn des
zweiten Weltkrieges die verbreitetste und auch die beliebteste
Rasse in der Region Südkärnten/Friaul/Slowenien.
Von 1938 an versuchte man alle bodenständigen
Schafrassen Österreichs über Verdrängungskreuzung mit Bergamasker
Widder zu vereinheitlichen, und nur durch Zufall konnte
sich das Kärntner Brillenschaf in kleinsten Beständen
erhalten. Durch die Arbeit des Vereines "Kärntner
Brillenschafzüchter Alpen Adria" wurde diese vom
Aussterben bedrohte Haustierrasse, wieder eine beliebte
Schafrasse in Kärnten.
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| Die Qualitäten des Brillenschafes, wie würziger Fleischgeschmack
(das Fleisch kennt keinen typischen Beigeschmack nach
Schaf) und geringer Fettansatz des Fleisches, hohe Fruchtbarkeit,
feine Wollqualität, guter Mutterinstinkt und Leichtfüttrigkeit
gewinnen wieder zunehmend an Bedeutung und die traditionelle
Schafrasse erfreut sich in ihrer Urheimat einer hohen
Beliebtheit. Die erfolgreiche Aufbauarbeit des Vereines
wird auch von der Fielmann AG unterstützt. |
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Frau Dr. Katharina Schwend, Institut für Tierzucht
und Genetik an der Veterinärmedizinischen Universität
Wien
Kurzfassung
Die
gesamte Doktorarbeit zum Downloaden als PDF-Datei
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